Was von Marx zu lernen wäre

Nämlich alles Nötige zu Arbeit & Reichtum im Kapitalismus
Diskussionsveranstaltung am 4.6. in Freiburg
Linke Parteien zählen den Theoretiker des 19. Jahrhunderts, dessen Gedanken einmal die Welt bewegt haben, zu ihrem Traditionsbestand, seine Schriften aber kennen sie nicht mehr. Marx ist heute ein toter Hund. Um so mehr als man ihn an Universitäten, sofern man sich seiner […]

Managergehälter – gerecht oder überzogen?

Die Republik zerbricht sich den Kopf, welche Höhe von Managergehältern in Ordnung geht und welche ungerechtfertigt hoch ist. Politiker und Journalisten, Professoren und Besinnungsaufsätze beschäftigen sich mit der Frage „Haben die Manager wirklich so ungeheuer viel verdient?“
In der gegenwärtigen Diskussion ist diese Frage Ausdruck einer moralischen Empörung: Managergehälter lassen sich mit solch einem obszön hohen […]

Wochenendseminar: Einführung in die Kapitalismuskritik

„Kapitalismuskritik“ äußert fast jeder. Selbst der reaktionärste Faz-Journalist und die chauvinistischste Patriotin wissen noch dem Kapitalismus verschärfende Prädikate beizulegen. Der Kapitalismus sei „raubtierhaft“, „ungebremst“, „global“, „renditeorientiert“ und angeblich seit kurzem mit einem „Turbo“-Antrieb ausgestattet.
Kapitalismuskritik ist verpönt. Der Sache selbst will niemand etwas schlechtes nachsagen – stattdessen werden meist ihre Übertreibungen und Entgleisungen angeprangert. Dabei ist […]

Vortragsreihe Wintersemester 2007/08: Anmerkungen zur Marktwirtschaft

Es geht wieder aufwärts in Deutschland. Nach jahrelang trübem Wirtschaftsklima brummt die Konjunktur – und ist doch nur ein „zartes Pflänzchen“: Was durch all die Kürzungen der vergangenen Jahre erreicht wurde, darf nun auf keinen Fall durch „überzogene Lohnforderungen“ kaputt gemacht werden. Woran man sieht: So ganz fällt eine kräftig wachsende Wirtschaft mit einem Wohlstand […]

Warum lässt Coca-Cola morden?

Studenten und Gewerkschaften auf der ganzen Welt, u.a. der u-asta, beteiligen sich an einer Boykottaktion gegen Coca-Cola-Produkte. Der Protest richtet sich vor allem gegen die Praxis des Unternehmens, seine gewerkschaftlich engagierten Angestellten in Kolumbien durch Paramilitärs und Armee unter Androhung von Gewalt zu erpressen oder auch direkt erschießen zu lassen. Dass das Unternehmen der Auftraggeber für diese Gewaltausübung ist, ist inzwischen recht gut dokumentiert.

Das ist allerdings eine fiese Sache und sollte – gerade unter wissbegierigen Studenten – die Frage aufwerfen, wieso ein Unternehmen darauf kommt, Mord und Erpressung in Auftrag zu geben. Wieso sind das die adäquaten Geschäftsmittel von Coca Cola in Kolumbien?