Der Preis der Marktwirtschaft: Hungersnot 2008

GetreidesortenDie Nachfrage nach Agrarprodukten steigt, das Angebot an Rohstoffen für die Lebensmittelproduktion sinkt – und hunderte millionen Erdenbürger leiden Hungers. Und das zusätzlich zu den ganz normalen Elendsgestalten, die diese Welt sowieso schon bevölkern. Während die bürgerliche Öffentlichkeit darüber rätselt, welche Bedingungen denn nun für die Preissteigerungen verantwortlich sein könnten, möchte das Referat für Ideologiekritik darauf hinweisen, dass anscheinend der Fakt, dass selbst die essentiellsten Lebensmittel einen Preis haben, der ihren Verkäufern einen Profit erwirtschaften soll, Hunger und Elend produziert. Das ist der Preis der Marktwirtschaft.

Diese These möchten wir zusammen mit allen weiteren Rätseln, die diese moderne Hungersnot aufwirft am Montag, den 19.05 besprechen. Die Diskussion findet um 20h im u-asta, Belfortstr. 24 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


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