Archiv für Juni 2007

Vortrag: Gehirnforschung

Naturwissenschaftler klären auf über „Geist & Gehirn“, „Bewusstes & Unbewusstes“, „Willensfreiheit & Determination“:

Geben die Ergebnisse der modernen Hirnforschung der Psychologie des Seelenapparates eine naturwissenschaftliche Grundlage?

Vortrag und Diskussion, Mittwoch, 20. Juni 2007, 19 Uhr ct, in der Universitätsbibliothek Freiburg, 1. OG, Übungsraum 7

  • Neuro-Biologen, Mediziner, Physiologen usw. haben bei ihrer Erforschung der „materiellen Grundlagen unseres Bewusstseins“ keine immaterielle Seele, Ich-Instanz oder sonst eine höhere Wesenheiten entdecken können, die nach verbreiteter Auffassung die Gattung Mensch zur Krone der Schöpfung machen. Von der Reaktion der Sinne auf einen Reiz bis hinauf zu den höchsten Formen der Verstandestätigkeit: Alles nur „neuronales Geschehen“, „naturwissenschaftlich zu erklärende Hirnprozesse“!
  • Aber rechtfertigt die Entdeckung, dass im Gehirn die Gesetze von Physik und Chemie regieren, auch gleich das Eintreten für ein „neues Menschenbild“, demzufolge das Gehirn die materielle Wesenheit ist, die als eigenmächtige Instanz alles „determiniert“, was man an Geistigem – Gefühl, Bewusstsein, Wille… – kennt und „Willensfreiheit“, „Selbstbewusstsein“ usw. als purer Schein zu betrachten sind?
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Arbeit & Reichtum: Wochenendseminar zur Einführung in die Kapitalismuskritik

lohnarbeitistscheisseIn was für einer Gesellschaft gibt es ein Bedürfnis ausgerechnet nach Arbeit? In welcher Gesellschaft müssen die einen immer länger und härter arbeiten, während andere verzweifelt nach Arbeit suchen und eine Minderheit wiederum die Früchte der Arbeit der ersten genießen kann? Wo dient der Konsum der Wirtschaft, anstatt umgekehrt? Wo bringt die Einsparung von Arbeit Armut hervor? In was für einer Produktionsweise müssen selbst einfachste Hygienebedingungen am Arbeitsplatz gewaltsam verordnet werden? In welcher gilt die Abwesenheit von Wachstum als Katastrophe? Wo ist das Einkommen der Bevölkerungsmehrheit derart gering, dass Krankheit und Alter nur mit Hilfe eigens eingerichteter Versicherungskassen bewältigt werden können? Wo sind alle Bedürfnisse – von der Waschmaschine bis zum Notenständer – dem Interesse nach Profitvermehrung untergeordnet und dem entsprechend auch nur unter der Bedingung erfüllbar?

Richtig, diese Absurditäten und Gemeinheiten gehören wie selbstverständlich zu einer Wirtschaftsweise namens „Kapitalismus“. Wieso eigentlich? Gibt es dafür systematische Gründe und wenn ja, welche sind das genau? Wie funktioniert der Kapitalismus?

Diese und alle weiteren Fragen, die euch interessieren, wollen wir auf unserem Wochenendseminar vom 22. Juni bis 24. Juni 2007 klären. Grundlage der Diskussion ist der Text „Anmerkungen zum kapitalistischen Verhältnis von Arbeit und Reichtum“.

Wir treffen uns am 22. Juni um 18:00h im u-asta in der Belfortstr. 24. Einzige Teilnahmevoraussetzung ist die vorherige Lektüre wenigstens des Textsanfangs und eine vorherige Anmeldung. Letztere bitte so früh es geht an: arbeitreichtum(at)ideologiekritik.net [Das (at) muss durch ein @ ersetzt werden]

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