Leseempfehlung zum Umweltschutz im Kapitalismus

50 Dinge die man tun kannMomentan wird nicht nur die Klimapolitik heiß diskutiert, in Freiburg finden zur Zeit auch die Internationalen Umwelttage statt, u.a. mit der Frage nach „the role of leadership, and particularly the role of individuals in shaping governance processes and directing their outcomes“ im Bereich des Umweltschutzes. Wieso es Umweltschutz eigentlich braucht und wieso er – obgleich doch eingestandenermaßen so wichtig – stets so vernachlässigt wird, wird bei dieser Veranstaltung, in der Mitglieder der Elite (Nobelpreisträger, Politiker und Professoren) über die Wichtigkeit ihrer eigenen Persönlichkeit im Umweltschutz referieren sollen, wohl kaum zur Sprache kommen.

Im Kontrast dazu zeigt der Text „Geht das Öko-Kamel durchs Nadelöhr?“ des Freundeskreis Weltcommunismus, wieso die Zerstörungen natürlicher Lebensgrundlagen zum Kapitalismus zwangsläufig dazugehören und man dementsprechend vernünftigerweise nur auf eine Abschaffung dieser Wirtschaftsweise hinarbeiten kann. Der Text kritisiert sowohl die Hoffnung, die Politik möge die schädlichen Wirkungen des kapitalistischen Geschäfts auf die Umwelt bekämpfen, als auch den hilflosen Appell an die Lohnabhängigen, ihr Geld umweltschonend auszugeben und dafür auf ihre letzten bescheidenen Genüsse auch noch zu verzichten.


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