Archiv für November 2006

Emsdetten – warum läuft ein Schüler Amok?

„Das einzigste was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe war, das ich ein Verlierer bin.“ (Sebastian B., dokumentiert u.a. auf www.telepolis.de)

  1. Dass das moderne Schulwesen sehr brutal ist und viele Verlierer produziert, das wird nirgends verschwiegen. Das wissen Amokläufer und Journalisten. Sie interessieren sich aber sehr wenig für die Gründe dieser knallharten Selektion. (mehr…)

Re: Link-Spam

wuerzfleischSpam Karma 2, die aktivierte Anti-Spam-Erweiterung dieses Blogs, filtert zwar eine Menge Würzfleisch heraus, manchmal muss jedoch noch selbst Hand angelegt werden. Beiträge, die offensichtlich Link-Spam sind, wandern auf diesem Blog gleich auf die schwarze Liste. Verweise auf kommerzielle Seiten werden gelöscht. Ausnahmen liegen in der Willkür der Admins.

Wir bitten, versehentliche Sperrungen zu entschuldigen und sich nochmals zu melden, falls ein Kommentar wegen eines Missverständnisses herausgefiltert wurde.

Soldaten und Totenschädel – wie passt das zusammen?

Spiegel-Cover 47/2006Die deutsche Armee kommt nicht aus den Schlagzeilen – erst, weil ihre Mitglieder zu unsensibel, jetzt, weil sie angeblich zu zimperlich seien. Das eine mal haben Soldaten in ungeziemter Weise mit toten Schädeln gespielt, jetzt wird ihnen nachgesagt, sie seien gar nicht mehr in der Lage, ihrer Aufgabe, lebendige Köpfe in tote zu verwandeln, ordentlich nachzukommen.

Die Lösung dieses Rätsels ist natürlich der Anspruch, dass Soldaten im richtigen Moment und für das richtige Ziel, nämlich bei der Ausübung ihrer Pflicht, also im staatlichen Auftrag, skrupellos handeln sollen, nicht aber während ihrer Freizeit. Eine Analyse des Soldatenberufs gibt es auf der Website www.farberot.de.

Dass man anscheinend schon bei früheren deutschen waffentragenden Einheiten die Zusammenstellung von Totenschädeln und Tötungsdiensten für ziemlich abwegig hielt, dokumentiert folgender kleiner Sketch. (mehr…)

Ungewollte Lektionen Nr. 1: Ölverstaatlichung in Bolivien

Enteignung bolivianischen OelsDank dem Außenminister der BRD, Frank-Walter Steinmeier, erhielt der interessierte Beobachter heuer eine wichtige Lektion im Fach Imperialismus. Zu der von Bolivien im Sommer diesen Jahres durchgeführten Aktion, den Verkauf ihres Öls fürderhin so zu reglementieren, dass für den Staatshaushalt etwas mehr bei rausspringt, erklärte

Außenminister Frank-Walter Steinmeier, […] Lateinamerika müsse wieder stärker ins Blickfeld der europäischen Wirtschaftsinteressen rücken. Auch wegen des gewachsenen Interesses Asiens und vor allem Chinas an Rohstofflieferanten-Ländern sei es wichtig, dass sich Europa um diese Staaten kümmere.Spiegel Online am 02.05.2006 (Nicht mehr gratis erreichbar) (mehr…)

Programm des Wintersemesters 06/07

Im Wintersemester 2006/2007 veranstaltet das Referat Ideologiekritik diverse Diskussionsveranstaltungen, auf denen Analysen zu aktuellen politischen Themen vorgestellt und geprüft werden sollen. Alle Interessierten sind hierzu herzlich eingeladen. Die Thesenpapiere werden rechtzeitig an dieser Stelle (genau so, wie auf der Website des Referats) veröffentlicht, so dass man auch die Kommentarfunktion des Weblogs nutzen kann, um schon vorab Wünsche, Kritik oder Anregungen zum Vortrag zu äußern. (mehr…)

Jour-Fixe: Die Währung und ihr Wert

Weltmarkt & Weltmacht, Geschäft und Gewalt – über den Zusammenhang von kapitalistischer Weltordnung und Krieg diskutiert im Augenblick das Referat Ideologiekritik. Am heutigen Montag, den 20.11.2006 findet der nächste Jour-Fixe statt, an dem wir uns genauer über die Währung schlau machen wollen.

Wir treffen uns heute um 20h im u-asta, Belfortstr. 24. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

update: Am 20.11. wurde nur der nationale Kredit und das nationale Geldwesen besprochen, um eine gute Grundlage für eine Analyse der internationalen Beziehungen der Währungen zu schaffen. Die Währungen und ihre Werte werden also am 27.11.2006 erneut Thema sein. Um 20h am selben Ort. Diskussionsgrundlage ist ein Artikel namens „Imperialismus heute“ in der Zeitschrift Gegenstandpunkt 3-06.
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Vortrag in Freiburg: Israels Krieg gegen den Libanon

Das Referat Ideologiekritik veranstaltet am Mittwoch, den 15. November 206 einen Vortrag mit Diskussion:

Israels grenzenlose Staatsraison – Über den Grund, das Ziel und die Ideologie des vorläufig letzten Kriegs im Nahen Osten.

Mittwoch, 15. November 2006, 20 Uhr im jos fritz café, Wilhelmstrasse 15/1
Gastreferent: Dr. H.L. Fertl, GegenStandpunkt

Es sei schon einmal darauf hingewiesen, dass speziell der deutsche Bundeswehreinsatz im nahen Osten Thema einer weiteren Veranstaltung sein wird, die voraussichtlich mit Prof. Dr. Margarete Wirth am 13. Dezember in der Uni stattfinden wird. Genauere Infos folgen an dieser Stelle und auf der Website des Referats.

update: Der Vortrag wurde mitgeschnitten und lässt sich im Vortragsarchiv des Referats, oder direkt hier, herunterladen. (mehr…)

Meta

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