Die deutsch-iranischen Wirtschaftsbeziehungen

Wer sich bisher immer gewundert hat, warum Deutschland, trotz aller Provokationen des iranischen Präsidenten Ahmedineschad, zwar immer stärkere Kritik am Iran übt, aber gleichzeitig immer wieder betont, dass „immer noch ein Fenster offen steht“ an den Verhandlungstisch zurückzukehren, dem lieferte die FAZ heute ein paar interessante Informationen:

Der politische Streit mit dem Iran könnte die deutsche Wirtschaft schmerzlich treffen, da Iran ein wichtiger Handelspartner geworden ist.

Im ersten Halbjahr 2005 erreichte der Zuwachs[Anm.: des dt. Exports in den Iran] 37 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode und das Exportvolumen 2,2 Milliarden Euro

Neben China und Saudi-Arabien gehörte Iran zu den wichtigsten Abnehmern des deutschen Großanlagenbaus.

Einen abermaligen Zuwachs der deutschen Lieferungen nach Iran von deutlich mehr als 10 Prozent erwarten Unternehmen, die im Iran tätig sind, auch in diesem Jahr. Voraussetzung ist indessen, daß es zu keinen Sanktionen gegen Iran oder Irans[sic!] kommt.

Quelle: FAZ 7.2.2006; Seite 10

Eine detailiierte Analyse des Iran-Konflikts findet sich im GegenStandpunkt 2-05 im Artikel „Nato heute – Unvereinbare Interessen am Fortbestand einer Militärallianz, die den gemeinsamen Feind überlebt hat“ in Abschnitt IV.


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