„Was machen wir mit dem Mond?“

Gestern konnte man in der FAZ ein aufschlussreiches Interview mit dem Vorsitzenden des Forums Raumfahrt beim Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie, Fuchs, zum Thema dt. Raumfahrindustrie finden.
Im folgenden ein paar zitate:

Es geht um Behauptung und Beweis nationalstaatlicher Kompetenz

Der nächste Schritt nach der Raumstation ist nun mal der Mond. Der Mond ist wirklich interessant – meine Frau hat neulich gesagt: Jetzt weiß ich, warum Bush da hinwill, weil es ja dieses Helium-3 da oben gibt. Und auf der Erde kümmert er sich ums Öl.
Es geht also in beiden Fällen um die Energie der Zukunft.

[…] daß Raumfahrt auch zu einer Identitätsbildung beitragen kann, daß es da Helden gibt, Symbole, das ist bei uns in Europa nicht sehr ausgeprägt

Und das beste:

Fuchs sagte, Amerika, China, Indien, Japan und Italien bereiteten sich auf den bemannten Flug zum Mars vor. „Wir hecheln beim mars wieder hinterher, weil wir zu spät kommen. Wir müssen versuchen, die Reste zu kriegen.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, Donnerstag, 1.Dezember 2005

Dieser Satz erinnert, wenn auch unfreiwillig, ein bisschen an den guten Wilhelm mit seinen Kolonien ;)


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