„Und was machen wir mit dem Mond?“ part 2

Da ich mich ja schon im einem der letzten Beiträge mit dem Mond beschäftigt habe, geht es heute mal um die deutsche Raumfahrtindustrie im Allgemeinen.

Dank einer Anzeige in der FAZ, bin ich auf diese nette Homepage gestoßen.
Es handelt sich um eine Kampagne des BDLI(Bundesverband der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e.V.), die für Investionen in die dt. Raumfahrtindustrie wirbt.
Das ganze steht unter dem Motto „Wer oben nicht mehr dabei ist, hat unten nichts zu melden“.

Dabei unterstreicht der BDLI unter anderem die sicherheitspolitische Relevanz der Raumfahrtindustrie:

Raumfahrt schafft Sicherheit


Wir leben in einer gefährlichen Welt. Naturkatastrophen wie der Wirbelsturm Katrina an der amerikanischen Golfküste, der Tsunami in Südostasien im Dezember 2004 oder die große Elbeflut von 2002 gefährden unsere Sicherheit jederzeit. Uns drohen Gefahren durch Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, Terror gegen Menschen und Infrastrukturanlagen wie Raffinerien und Pipelines sowie die Ausweitung regionaler Konflikte. Raumfahrt schafft Sicherheit. Die deutsche Raumfahrtindustrie kann die notwendigen Sicherheitstechnologien entwickeln und bereitstellen. Deutschland braucht Raumfahrt.

Quelle: www.deutschland-braucht-raumfahrt.de

Deutschland hat sich auf der Ministerratskonferenz der ESA als führende Nation im neuen Europäischen Raumfahrtprogramm GMES behauptet:

Deutschland behält Führung bei der wissenschaftlichen Erderkundung

Von besonderer Bedeutung für Deutschland und Europa ist die Erderkundung. Auf der Ministerratskonferenz der ESA wurde hierfür die erste Phase (2006-2008) der gemeinsamen Initiative von ESA und EU zur Umwelt- und Sicherheitspolitik beschlossen – GMES (Global Monitoring for Environment and Security). Deutschland wird bei diesem Programm mit 31 Prozent die Führung übernehmen. Dies entspricht 62 Millionen Euro. Damit ist Deutschland bei der Landbeobachtung, in der Katastrophenvorhersage und in Sicherheitsfragen bestens aufgestellt. Deutschland behält zudem die Führung in der wissenschaftlichen Erderkundung. Hier können in der Meteorologie und im Verständnis der Klimaentwicklung wichtige Erkenntnisse gewonnen werden. Die Bundesregierung fördert mit ihrem Engagement zugleich die industrielle Kompetenz Deutschlands: Bis 2009 erwartet die EU einen Weltmarkt von insgesamt mindestens 29 Milliarden Euro für Satellitenbau und -start, Datenverkauf, Bodenstationen und nachgeordneten Service.

Quelle:Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt


0 Antworten auf “„Und was machen wir mit dem Mond?“ part 2”

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.